Augendiagnose

Die Augen galten schon immer als Spiegelbild der Seele, ob sie nun feurig glänzen oder trübe dreinblicken, fast alle Emotionen werden über den Blick ausgetauscht und ein Jeder weiß sie instinktiv zu deuten. Um so interessanter ist es, wenn der geschulte Beobachter nicht nur seelische sondern auch körperliche Spiegelbilder zu erkennen vermag. Das Auge somit als ein Blickrohr in den Körper und die einzelnen Organe zu verstehen ist.

Die Diagnostik aus der Regenbogenhaut (Irisdiagnostik) und dessen Umfeld (Augendiagnostik) hat sich aus der Empire entwickelt und ist seit ca. 130 Jahren in der Naturheilkunde etabliert. Sie gibt wertvolle Hinweise auf Erkrankungen und Veränderungen im Körper und der Psyche. Mit Hilfe eines Mikroskops erkenne man Informationen aus dem Auge. Diese beziehen sich vornämlich auf die Struktur, Farbe, Form und Pigmentierung der Iris aber auch auf Veränderungen der Pupille, Hornhaut, Augenweiß, Blutgefäße, Bindehaut und der Wimpern.

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte konnte eine genaue Karte (Topographie) erstellt werden mit deren Hilfe sich Veränderungen der Iris auf Organe und deren Funktion zuordnen lassen, denn die Iris wird mit Nerven und Blutgefäßen versorgt und reagiert direkt und indirekt auf alle akuten und chronischen Veränderung im Organismus. Sie ist somit eine Reflexzone des Körpers und der Psyche. Weiterhin dient die Augendiagnostik neben Hinweise auf funktionelle Störungen der Organe auch zur Beurteilung der Konstitution. Die Konstitution des Menschen dient als Anlagepool mit Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit ihrer Hilfe kann therapeutisch Einfluß auf die Neigung zu bestimmten Erkrankungen (Diathese) und zu einer genetisch bedingter Krankheitsbereitschaft (Disposition) genommen werden.

Die Augendiagnostik ist als eine Hinweisweisdiagnostik zu verstehen die eine fundamentale medizinische Untersuchung und Diagnostik nicht erspart und mit ihr immer konform gehen sollte.